SONJA HOLLSTEIN
Kontrolle ist besser

Jeder, der sein Kind in einen Schulbus einsteigen sieht, hofft, dass es am Ende der Fahrt heil und gesund wieder aussteigt. Die Kampagne des Amtes für Arbeitsschutz, Bus und Fahrer vor Beginn einer Klassenfahrt zu prüfen, ist wichtig: Kontrollen dieser Art erhöhen die Sicherheit der jungen Passagiere.

Übermüdete Fahrer sind jedoch nur eine Gefahr, die gebannt werden muss. Wie das Unglück von Altlandsberg vor zwei Jahren zeigt, stellen auch übermütige, schlecht beaufsichtigte Kinder ein Risiko dar. Dazu kommen noch die Fehler der anderen Verkehrsteilnehmer.

Absolute Sicherheit kann es nicht geben. Selbst wenn der Bus tipptopp in Schuss ist, die Fahrer ausgeruht, die Kinder gesittet und alle anderen Autofahrer rücksichtsvoll sind, besteht immer noch die Gefahr von höherer Gewalt - der sprichwörtliche Blitzschlag lässt sich nicht vermeiden Die Wahrscheinlichkeit solcher Unglücke tendiert jedoch gegen Null. Größer ist die Bedrohung durch so genanntes menschliches und technisches Versagen. Und die kann man vermeiden: Indem man die Fahrtüchtigkeit aller, die am Verkehrsgeschehen beteiligt sind - Fahrer, Passagiere und Fahrzeuge - prüft. 